Aus Freundschaft wurde Feindschaft
Sie waren gute Freunde gewesen, hatten sich sogar zusammen eine Liegenschaft gekauft, bis sich dann aus eben dieser Freundschaft mit der Zeit eine richtig tiefgehende Feindschaft entwickelte. Nun ist einer der beiden Streithähne tot, der andere sitzt die nächsten sieben Jahre im Gefängnis.
Der Streit soll schon während einer Gartenparty begonnen haben, sei dann immer schlimmer geworden. Immer wieder Anlass zu neuem Streit soll es beispielsweise auch wegen dem Rasenmähen gegeben haben. So wollte der eine den Rasen mähen, der andere wollte dies verhindern, legte dem rasenmähenden Nachbarn im wahrsten Sinne des Wortes Steine in den Weg, oder schüttete Zucker in den Tank des Rasenmähers.
Am 22. Juni 2006 nahm der Streit dann ein tragisches Ende. Der 58-jährige Bankangestellte und Freund des Rasenmähers, wurde von seinem 81-jährigen Nachbarn und Gegner eines gepflegten Gartens, aufs übelste beschimpft. Der ältere der beiden Streithähne soll den jüngeren gar als Lügner bezeichnet haben.
Daraufhin hatte der jüngere Mann seine Pistole geholt, ging in den naheliegenden Wald um einen Schuss abzugeben. Angeblich in der Absicht sich selber zu erschiessen, was er aber nicht tat, sondern zurück in die Wohnung seines Nachbarn lief und auf diesen sieben Kugeln abfeuerte.
Rund zwei Monate später ist der ältere Mann im Krankenhaus gestorben.
Der jüngere Mann wurde nun vom Gericht zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Dass die Strafe so milde ausfiel lag anscheinend an einem Gutachten. Der 58-jährige Bankangestellte soll nämlich starker Alkoholiker sein, und für die Zeit während der Tat sei ihm eine verminderte Schuldfähigkeit attestiert worden.
So kann aus Freundschaft im Laufe der Zeit Feindschaft werden, welche in diesem Fall mit Tod und Gefängnis endet.





















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