die Swiss weigert sich ein krankes Kind mitzunehmen
Ob sich die Swiss wohl überlegt hat, dass die Weigerung ein krankes Kind zu fliegen, vielleicht doch eher negative Werbung für die Fluggesellschaft ist?
Der kleine Anton aus Polen hat seit Geburt eine Fehlbildung. Luftröhre und Speiseröhre sind bei dem inzwischen zwei Jahre alten Jungen nicht getrennt. Anton muss alle paar Minuten mit einer Maschine der Speichel abgesaugt werden, da er sonst ersticken würde.
Die verzweifelten Eltern haben nun Ärzte gefunden, welche ihren kleinen Jungen operieren könnten. Die Ärzte sind aber in Boston. Die Familie muss also nach Boston fliegen. Dies wollte sie am 7. Januar mit der Swiss tun. Nur … die Swiss weigert sich ein krankes Kind mitzunehmen. Die Begründung für diesen Entscheid liegt aber nicht etwa darin, dass die Swiss befürchtet, der Flug könnte für den kleinen Anton gefährlich werden. Die Swiss hat entschieden Anton nicht mitzunehmen, weil sie befürchtet, dass der Anblick des kleinen kranken Jungen für die anderen Passagiere unangenehm sein könnte.
Da fragt man sich schon, sind die anderen Passagiere der Swiss wirklich so herzlos, oder soll hier einfach der Passagier nur vorgeschoben werden. Soll der Passagier die Verantwortung für das nicht mitnehmen des kranken Kindes tragen? Hätten sich die Passagiere wirklich wegen einem kranken Kind geekelt?
Die Schweizer haben doch eigentlich das Image hilfsbereit zu sein. Wo bleibt da die Hilfsbereitschaft?
Ob Herr Donzel von der Fluggesellschaft Swiss wohl keine Kinder hat? Jede Mutter und jeder Vater kann doch bestimmt nachvollziehen wie wichtig diese Operation für die Familie, und ganz besonders für den kleinen Anton, ist. Durch diese Operation, welche von den amerikanischen Ärzten übrigens kostenlos durchgeführt wird, kann Anton ein ganz normales Leben führen.
Ganz verzweifeln muss die Familie allerdings nicht, denn sowohl die LOT, wie auch die British Airways haben sich bereit erklärt, die Familie zu fliegen.
Für die Swiss könnte diese Geschichte allerdings noch Folgen haben. Denn man kann sich gut vorstellen, dass der eine oder andere Passagier in Zukunft vielleicht nicht mehr mit einer herzlosen Fluggesellschaft, wie die Swiss ja zu sein scheint, fliegen will.
Durch das mitnehmen des kranken Kindes hätte die Swiss ihr Image aufpolieren können, durch die Weigerung Anton mitzunehmen, hat sie wohl ihrem Image nur geschadet.
Ob die Verantwortlichen für die Werbung der schweizerischen Fluggesellschaft dies wohl nicht wissen?





















Leave your comment